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Innere Unruhe hält dich in Bewegung.

vor 2 Stunden
4 Min. Lesezeit

innerlijke onrust, houd je in beweging
Afbeelding van Geralt

Vielleicht kommt dir das bekannt vor: Innere Unruhe, die dich in Bewegung hält! Du machst einfach weiter. Du arbeitest, kümmerst dich um andere, hältst alle Bälle in der Luft und versuchst vor allem, stark zu bleiben. Nach außen hin sieht es so aus, als ob alles gut läuft. Aber innerlich fühlt es sich anders an.


Oder du erkennst es nicht wieder, erlebst aber dennoch das oben Beschriebene. Dann bist du dir deiner inneren Unruhe nicht bewusst.


Du bist müde. Nicht nur körperlich müde, sondern auf einer tieferen Ebene. Man könnte eigentlich sagen, dass deine Seele müde ist! Du merkst vor allem, dass du damit beschäftigt bist, durchzuhalten, also zu überleben!


Dabei kannst du auch eine Unruhe in deinem Körper spüren. Du suchst nach Ablenkung, um nicht fühlen zu müssen, was dein Körper dir eigentlich sagen will. Deine Seele signalisiert es, sie sendet die Unruhe, die Müdigkeit und so weiter aus. Die Seele sendet alle möglichen Signale aus, um dich in die Richtung zu lenken, in die du dich bewegen darfst. Das ist nach innen!!! Fühle!!! https://www.nicolekramer.nl/post/de-ziel-het-licht-in-ons-binnenste


Bist du sehr sensibel? Dann erkennst du das vielleicht noch stärker. Du nimmst vieles wahr, bemerkst subtile Signale und neigst oft dazu, dich zuerst auf die Bedürfnisse anderer einzustellen. Mit anderen Worten: Deine Antennen sind nach außen gerichtet statt nach innen. Das ist eine wunderbare Eigenschaft, aber wenn du dich dabei immer wieder selbst vergisst, kann das zu Reizüberflutung, innerer Unruhe und dem Gefühl führen, dass du vor allem nur noch überlebst. Gerade dann ist es so wichtig, nicht nur zu lernen, zu spüren, was um dich herum geschieht,


Oft spürt man diese Unruhe in dem Moment, in dem man sich kurz hinsetzt. Wenn man sich überhaupt die Zeit nimmt, sich kurz hinzusetzen. Wenn man sich dann so müde fühlt, gelingt es einem trotzdem nicht, zum Beispiel ein kurzes Nickerchen zu machen.


Viele Menschen, die zu mir kommen, haben jahrelang gelernt, sich anzupassen. Sie haben gelernt, Rücksicht auf andere zu nehmen, Konflikte zu vermeiden oder ihre eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Oft, ohne sich dessen bewusst zu sein. Sie haben nie gelernt, auf ihren Körper zu hören und darauf zu achten, was er ihnen zu sagen hat!


Dieses Anpassen hatte einst eine Funktion. Es half dabei, schwierige Situationen zu meistern. Sicherheit zu schaffen. Gesehen oder akzeptiert zu werden.


Aber was früher notwendig war, hilft dir heute nicht mehr weiter. Ganz sicher nicht in der Zeit, auf die wir zusteuern und in der wir uns teilweise bereits befinden: vom Kopf zum Herzen.


Irgendwann merkst du, dass dir immer weniger Energie bleibt. Dass du schneller gereizt bist. Dass du in denselben Mustern feststeckst. Dass du denkst: Es muss doch auch anders gehen.


Das ist oft der Moment, in dem die Frage auftaucht:


„Wer bin ich eigentlich, wenn ich nicht mehr nur überleben muss?“


Diese Frage ist oft der Beginn einer neuen Bewegung. Weil du endlich innehältst! Kannst du noch in Ruhe eine Tasse Tee auf dem Sofa trinken, ohne dich schuldig zu fühlen, weil du noch so viel zu tun hast? Oder weil dein Kopf ununterbrochen vor sich hin plappert: „Ich muss noch dies, ich muss noch das“ und so weiter.


In meiner Begleitung schaue ich gemeinsam mit den Menschen und gegebenenfalls den Pferden auf die Das erfordert Mut.


Denn in sich selbst innezuhalten ist manchmal spannender als einfach weiterzumachen. Doch genau darin liegt die Veränderung.


Wenn du lernst, auf deine Gefühle zu hören, entsteht Raum. Raum, um Entscheidungen zu treffen, die wirklich zu dir passen. Raum, um Grenzen zu setzen, ohne Schuldgefühle zu haben. Raum, um zu entdecken, was du brauchst.


Die Pferde können dabei unter anderem ein schöner Spiegel sein, sowohl meine eigenen Pferde als auch dein eigenes Pferd bzw. deine eigenen Pferde.


Ein Pferd reagiert darauf, wer du in diesem Moment bist. Deshalb zeigen sie oft das, was Worte nicht ausdrücken oder bewirken können.


Ich beobachte oft, dass Menschen Ruhe erfahren, wenn sie nicht mehr gegen sich selbst ankämpfen müssen, wenn sie sich eingestehen dürfen, dass sie müde sind und so weiter. Dass das keine Schwäche ist, sondern eine ganz große Stärke, denn genau das ist Verletzlichkeit.


Vom Überleben zum Stehen ist kein gerader Weg – es wird immer Höhen und Tiefen geben. Aber du kannst lernen, leichter durch die Höhen zu navigieren. Es ist ein Prozess des Bewusstwerdens, des Fühlens, des Übens und des erneuten Entscheidens.


Es ist der einzige Weg, der Weg nach innen, der dich näher zu dir selbst bringt. Und genau dort beginnt die wahre Veränderung: in dem Moment, in dem du anfängst, auf deinen Körper zu hören und dich traust, nach innen zu gehen, dir Ruhe zu gönnen und zu fühlen.


Nicht, indem du noch härter arbeitest – dann entfernst du dich von dir selbst, anstatt dir näher zu kommen. Dann kannst du schließlich zu dem zurückkehren, der du wirklich bist. Das ist Gott, der in uns allen wohnt und da.


Erkennst du dich in dieser Geschichte wieder und bist du neugierig, was eine Begleitung für dich bedeuten könnte? Melde dich gerne bei mir für ein unverbindliches Kennenlerngespräch.


Nicole



 
 
 

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